Arthroskopie wird häufig mit Schlüssellochchirurgie beschrieben. Unter Arthroskopie versteht man die Gelenkspiegelung. Das heisst, durch kleine Schnitte von 5-10mm kann man mittels spezieller Sonden und einer hochauflösenden Spezialkamera in ein Gelenk schauen. So kann das Gelenk von innen betrachtet und mittels feiner Instrumente ein entsprechender Schaden behoben werden.
Durch die sehr kleinen Zugänge zum Gelenk besteht der große Vorteil einer häufig rascheren Genesung als durch herkömmliche Chirurgie.

Mittels Arthroskopie werden u.a. folgende Punkte behandelt:

Knie:

  • Kreuzbandriss
  • Knorpelschaden
  • Knochenmarködem
  • Meniskusschaden
  • Osteochondrosis dissecans (Knochennekrose)
  • Seitenbandriss

Schulter: 

  • AC-Sprengung (Schultereckgelenk-Verletzung)
  • AC-Arthrose (Schultereckgelenk-Abnutzung)
  • Bursitis (Schleimbeutelentzündung)
  • Impingementsyndrom (Engpasssyndrom)
  • Kalkschulter
  • Rotatorenmanschettenriss (Sehnenriss)
  • Schulterluxation (Schulterverrenkung)

Sprunggelenk:

  • Bewegungseinschränkung (Fussballer Sprunggelenk etc.)
  • Gelenksmaus
  • Knorpelschaden
  • Osteochondrosis dissecans (Knochennekrose)

Ellenbogen:

  • Freie Gelenkkörper
  • Knorpelschaden
  • Osteophyten (Knochenvorsprünge)
  • Schleimhautwucherung