Knorpel ist im Wesentlichen ein Überzug von Knochen im Bereich der Gelenke. Dieser dient dazu die Gleitfähigkeit der Gelenkpartner zueinander mit minimalster Reibung zu gewähren. Auch hat Knorpel eine puffernden Effekt im Gelenk. Gelenksknorpel ist nicht durchblutet. Somit muss die Versorgung mit Nährstoffen über die Gelenksflüssigkeit erfolgen.

Ein Knorpelschaden kann akut im Rahmen einer Verletzung oder chronisch auftreten. Der chronische Knorpelschaden hat viele Gründe. Das Resultat von Mikro- & Makroverletzungen oder Abnutzungserscheinungen ist die Arthrose.

Um einen Knorpelschaden zu diagnostizieren hat sich das MRT (Magnetresonanz Untersuchung) bewährt. Damit kann Größe & Tiefe des Knorpelschadens bestimmt werden.

Zur Knorpeltherapie stehen sowohl konservative als auch operative Verfahren zur Wahl:

Konservativ:

  • Bewegungstherapie
  • Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Orthomol Arthro Plus)
  • PRP-ACP Infiltration ("Eigenblut")
  • Hyaluronsäure Infiltration ("Knorpelkur")

Operativ:

  • Mikrofrakturierung
  • Mosaikplastik Knorpel-Knochentransplantation
  • Knorpeltransplantation