Unter Osteoporose versteht man einen Knochenschwund, das heisst eine Abnahme der Knochendichte. So ist es wichtig zu wissen, dass Knochen lebendes Gewebe ist, welches ständigem Stoffwechsel unterliegt. Knochen baut sich bis etwa zum 30. Lebensjahr auf und danach leider ab. Diesen Abbauprozess kann man deutlich durch Nahrung und vor allem Bewegung einbremsen.

Ist der Knochenschwund bereits so fortgeschritten, dass mit einer erhöhten Bruchgefahr gerechnet werden kann, ist es notwendig medikamentös entgegenzuwirken.
Häufig reicht eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten gemeinsam mit der Zufuhr von Vitamin D und Calcium. In der warmen Jahreszeit versorgt uns die Sonne über unsere Haut mit ausreichend Vitamin D. In der kalten Jahreszeit, muss Vitamin D oft zugeführt werden.

Häufige Folgen der unbehandelten Osteoporose sind Brüche. Am Häufigsten:

  • Schenkelhalsbruch
  • Wirbelkörperbruch
  • Speichenbruch ("Handgelenksbruch")
  • Oberarmbruch

Das häufigste Verfahren zur Messung der Knochendichte ist die DEXA-Osteodensitometrie.
Gemeinsam mit diesem Knochendichtewert und dem FRAX-Scoring Werkzeug, kann ich Ihr individuelles Risiko eines Bruches aufgrund der Osteoporose bestimmen.

Sehr bequem sind seit kurzer Zeit 3-Monatsspritzen und 1-Jahresinfusionen zur Behandlung der Osteoporose.

Diesbezüglich berate ich Sie gerne.